Bio aus Fairem Handel – doppelt gut!

Der Faire Handel beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt und strebt nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel. Er verbessert die Lebens- und Arbeitsbedingungen von kleinbäuerlichen Familien, Handwerkern und Plantagenarbeitern in den Entwicklungsländern. Die Produzentenorganisationen setzen sich dabei für den Schutz der natürlichen Ressourcen und der Umwelt, die soziale Sicherung, Bildung und Frauenförderung ein.

Im Fairen Handel gelten faire Preise, welche die Produktionskosten decken und einen finanziellen Spielraum für eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen. Dabei werden die Kleinbauern oder abhängig Beschäftigen in allen wichtigen Entscheidungen, v. a. bei der Verwendung der Mehrerlöse aus dem Fairen Handel direkt und demokratisch beteiligt.

Oftmals erlauben erst die höheren Einnahmen aus dem Fairen Handel die kostspielige Umstellung auf ökologischen Anbau. Nach der Umstellung fördert der Faire Handel biologisch angebaute Produkte mit einem Bio-Aufschlag.

Von biologisch angebauten UND fair gehandelten Produkten profitieren Alle: Produzenten und Konsumenten! Mit einem gezielten Griff nach Bio-Produkten aus Fairem Handel bekommen Sie nicht nur gesunde Lebensmittel auf den Tisch. Sie betreiben gleichzeitig auch aktiv Armutsbekämpfung. Neben kostendeckenden Mindestpreisen und Prämien, die der Faire Handel garantiert, verbessern sich durch die Vermeidung von gesundheitsgefährlichen Pestiziden beim biologischen Anbau auch die Arbeitsbedingungen der Bauern in Afrika, Lateinamerika und Asien.