Demeter-Anbau, Fruchtfolge

by Hutzelhof

Liebe Leut’,

unser Hutzelhof ist ein Demeter-Betrieb, d.h. wir bauen Frisch- und Feingemüse nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft an. Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung gilt als die nachhaltigste.

Elementarer Bestandteil der ökologischen Landwirtschaft ist ein weitgehend geschlossener Betriebskreislauf. Bei Betrieben mit Viehhaltung werden überwiegend Futtermittel verwendet, die aus eigenem Anbau kommen. Gülle und Mist der hofeigenen Tiere dienen auf den Äckern und Feldern als organischer Dünger. Von daher ist die Tierhaltung flächengebunden und auf eine Anzahl an Tieren begrenzt, die der Hof aus eigenem Futter von den Feldern und Weiden versorgen kann.

Wir - als eher gärtnerischer Betrieb - gehen eine sog. Futter-Mist-Kooperation mit dem Hof der Familie Trummer, ebenfalls einem Demeter-Betrieb in der Nachbarschaft, ein. Er mäht unseren Futterbau für seine Milchkühe und wir erhalten im Austausch Rindergülle als Dünger für unsere Äcker.

Ökologisch arbeitende Landwirte achten zudem besonders auf den Aufbau und Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Wir tun dies einerseits durch organischen Dünger, andererseits aber auch durch einen weiten Fruchtwechsel - einen begrenzten Anbau von intensiven Gemüsekulturen und Regenerationsphasen für den Boden mit Leguminosenbepflanzungen. Leguminosen wie z. B. Klee, Ackerbohnen oder Luzerne reichern über eine Symbiose mit Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff im Boden an, der für die Pflanzen die Nährstoffgrundlage bietet und den Boden fruchtbar erhält.

Weltweit gehen Tag für Tag wertvolle Böden durch Erosion, Versalzung, Wüstenbildung und Versiegelung verloren. Das Jahr 2015 ist daher zum Internationalen Jahr des Bodens erklärt worden. So soll die Bedeutung der Böden für die Ernährungssicherung in der Welt verdeutlicht werden.

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