Die Milch macht´s

by Hutzelhof

Liebe Leut’,

die Milch macht´s! In Deutschland trinken wir im Schnitt ca. 55 Liter Milch pro Jahr. Dazu kommt noch der Verbrauch für weitere Milchprodukte wie Butter, Joghurt, Sahne und Käse. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Milchproduktion pro Kuh fast verdoppelt. Für uns als Konsumenten sollte beim Kauf an erster Stelle stehen, wie es den Kühen geht, deren Milch wir täglich ins Müsli oder den Kaffee gießen. Denn es gibt große Unterschiede bei der Tierhaltung.

Ebenso wichtig ist es jedoch zu wissen, was denn überhaupt für eine Milch drin ist - denn Milch ist nicht gleich Milch.

Seit einigen Jahren gibt es im Handel sogenannte ESL-Milch: Extended Shelf Life-Milch, also Milch mit längerer Haltbarkeit im Regal. Davor musste man sich nur zwischen Frisch- und H-Milch, also zwischen lediglich pasteurisierter oder ultrahocherhitzter Milch entscheiden.

Inzwischen hat ESL-Milch in Supermärkten und Discountern die herkömmliche Frischmilch weitgehend verdrängt. Dass das gar nicht so auffällt, liegt an der uneindeutigen Bezeichnung, denn ESL-Milch darf sich ebenfalls “Frischmilch“ nennen.

Mittlerweile hat man sich auf eine freiwillige Regelung geeinigt: Die klassische Frischmilch heißt seither „Frischmilch – traditionell hergestellt“, ESL-Milch nennt sich „Frischmilch – länger haltbar“ o.ä. Hersteller können - müssen aber nicht - auf Hocherhitzung und Mikrofiltration hinweisen.

Uns geht diese Kennzeichnung nicht weit genug, denn der Verbraucher soll wissen, was er kauft. Echte Frischmilch bekommt man heutzutage fast nur noch im Naturkosthandel oder bei uns. Ganz sicher können Sie sich bei der Demeter-Milch von Schrozberg sein, die wir anbieten. Denn bei Demeter gibt es keine ESL-Milch. Bio alleine schließt ESL nicht aus.

In diesem Sinne: Augen auf beim Milch-Kauf!

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