Ökologische Geflügelzüchtung

by Hutzelhof

Liebe Leut’,

Ökologische Geflügelhaltung bedeutet derzeit, dass alle Tiere – auch die jeweiligen Zuchttiere – unter ökologischen Haltungs- und Fütterungsbedinungen leben. So werden die Tiere ausschließlich mit Öko-Futter gefüttert und haben die Möglichkeit draußen zu sein. Männliche Küken sollen aufgezogen werden und der präventive Einsatz von Antibiotika kommt nicht in Frage. Schnäbel, Kämme und Flügel werden nicht manipuliert. 

Das langfristige Ziel der ökologischen Züchtung sind Tiere, die schon unter ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt und maßgeblich an die besonderen Gegebenheiten und Ansprüche einer ökologischen Haltung angepasst sind. Vielen ist heute gar nicht bewusst, dass die Großeltern von Bio-Hennen noch in Einzeltierkäfigen sitzen.

Neben der Anpassung an die Gegebenheiten eines ökologischen Landbaus spielt bei der Züchtung auch das Erreichen eines genügend hohen Leistungspotentials eine Rolle. Dies ist notwendig, um die Wirtschaftlichkeit für die Landwirte zu gewährleisten. Im besten Fall können mit einem Tier beide Produktionsrichtungen, nämlich Eier und Fleisch, abgedeckt werden. Ziel ist es, Hennen zu züchten, die eine Legeleistung von 240 Eiern pro Jahr haben und bei Hähnchen eine Lebendgewichtsentwicklung von rund drei Kilo in 18 Wochen (126 Tage) zu erreichen. Zum Vergleich: ein konventionelles Huhn kann bis zu 320 Eier pro Jahr legen, das Mastendgewicht von 1,5 bis 1,8kg erreichen Masthühner bei der sogenannten Kurzmast nach 30 bis 34 Tagen.

Mit einer eigenen ökologischen Geflügelzüchtung ergreift die ÖTZ die Initiative eine Rasse zu entwickeln, die ganz auf die Bedürfnisse des Öko-Landbaus abgestimmt ist.

 Für ihre Tätigkeit wurde die ÖTZ 2016 mit dem Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu ausgezeichnet.

 Weitere Infos zur ÖTZ finden Sie unter www.oekotierzucht.de 

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