Unser Obst- & Gemüselieferanten

Biohof Stockner aus dem Vilstal bei Eichendorf

Die Stockners gehören zu den Pionieren des Ökolandbaus. Bereits 1985 haben sie ihren Hof auf ökologischen Landbau (demeter) umgestellt. Viel Wissen, Geschick und langjährige Erfahrung waren nötig um sie zu den Profis im Gemüseanbau zu machen, die sie heute sind. Auf ca. 90 Hektar wächst bei den Stockners eine breite Palette an Frischgemüse: Möhren, Rote Beete, Lauch, Sellerie, Fenchel, Weißkraut, Blaukraut und Radieschen. Außerdem gibt es Salat in allen Formen, Farben und Variationen: Batavia rot und grün, Lollo Rossa, Eichblatt, Kopfsalat, Feldsalat, Endivien, Radicchio, Rucola, Feldsalat und noch viel mehr.

Der Biohof Stockner gehört zu unseren Haupt-Gemüselieferanten. Zusammen mit seinen drei niederbayerischen Kollegen (Biohof Laurer, Biogemüsebau Wiethaler und Biohof Waas) versorgen sie uns als niederbayerische Liefergemeinschaft regelmäßig mit ihren Produkten.

Biohof Laurer aus Zeholfing bei Landau a. d. Isar

Der Biohof Laurer ist der größte nach Biolandrichtlinien wirtschaftende Gemüseanbaubetrieb mit ca. 60 ha Anbaufläche in Bayern. Die ausgewählten Felder haben unterschiedliche Eigenschaften und können so auf die einzelnen Kulturen abgestimmt werden. Selbstverständlich verzichten die Laurers beim Anbau ihrer Produkte auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, mineralischen Stickstoffdünger und Gentechnik.
Von ihnen beziehen wir sowohl Frischgemüse wie z. B. Lauch, Brokkoli, Blumenkohl, Paprika und Peperoni als auch Eingemachtes im Glas: Senf- und Gewürzgurken sowie rote Paprika.

Biogemüsebau Wiethaler aus Stallwang, Kreis Straubing/Bogen

Martin Wiethaler bewirtschaftet bereits seit 1983 seine Äcker organisch-biologisch und war somit einer der ersten Öko-Betriebe Bayerns. Auf seinen ausgesuchten Feldern im Landkreis Straubing-Bogen wächst sein Gemüse auf verschiedensten Böden (Urgesteinsboden, Donauschwemmland, Sandboden und Lößlehm). Diese Böden gewährleisten höchste Qualität für sein Gemüse.
Martin Wiethaler beliefert uns mit vielen verschiedenen Gemüsesorten u. a. mit Zuckermais, Spitzkraut, Zucchini und Kürbissen.

Biohof Waas aus Landau-Zeholfing

Vor der Umstellung 1988 war der Hof von Rudolf und Monika Waas in Landau ein kleiner, nicht mehr existenzfähiger Betrieb ohne funktionierende Vermarktung. Neue Ideen mussten her und außerdem wollten die beiden die Vermarktung ihrer Produkte gern selber in die Hand nehmen. Verschiedene Gespräche mit Händlern zeigte Bedarf nach großen Mengen Bio-Gemüse und so beschlossen sie ihren Betrieb darauf zu spezialisieren. Seit der Umstellung auf die Bioland-Richtlinien wuchs der Betrieb um das Dreifache. Heute baut die Familie Waas auf 45 ha Zwiebeln, Kohl, Sellerie, Kohlrabi, Chinakohl, Rettich, Kürbisse und Spinat, mit denen sie uns regelmäßig beliefern.

Beerenbauer Jürgen Streubel

Auf 1-2 ha Grund wachsen verschiedene Sorten Blaubeeren und Brombeeren. „Geerntet wird hier von Mitte Juli bis in den Oktober“ meint Beerenbauer Jürgen Streubel. Wie der Quereinsteiger dazu gekommen ist, Biobauer zu werden? Er hat einen Versuch verfolgt, im Steinwald Blaubeeren professionell zu pflanzen und ein Geschäft daraus zu machen. Das hat damals nicht funktioniert. Die Beerensträucher wollten nicht so recht Früchte tragen und so wurde der Versuch als gescheitert erklärt. Die Region sei halt nix für Beeren, hieß es lapidar.

Doch so ganz ausruhen mag er sich nicht auf seinem Erfolg: längst plant er den Anbau weiterer Beeren, die für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften immer bekannter werden: Die Aronia und vor allem die aus China stammende Goji-Beere haben es dem Beerenbauern nun angetan. Wie zu erwarten war, beginnt er sein Vorhaben mit der Recherche der notwendigen Bedingungen und der Suche nach geeigneten Land. Beides hat er schon gefunden, erzählt er stolz. Bald wird er auch hier mit der Produktion beginnen. Wir bewahren seine Erkenntnisse und sind neugierig auf das Ergebnis!

Auch die Ökomodellregion Steinwald-Allianz Oberpfalz arbeitet eng mit Jürgen Streubel zusammen und schätzt ihn und seine Arbeit als ökologischen Beerenbauern. Vielen Dank an die Bayerische Verwaltung für ländliche Entwicklung für das tolle Portrait über einen unserer Partner. Mehr Informationen zu den einzelnen Ökomodellregionen finden Sie hier: http://www.oekomodellregionen.bayern/

Bild: oekomodellregionen.bayern.de ©BZA / Foto: Max Kratzer

Bioland-Hof Sepp Keil aus Kapfelberg bei Kelheim

Sepp Keil ist der einzige Bio-Spargelbauer in Kelheim. Zu verdanken hat er das seinem Know-how und dem Donauschwemmland – dem besten Boden für Spargelanbau. Er ist feinsandig, erwärmt sich schnell und hat natürlicherweise einen hohen Kalkgehalt. Die üppig vorhandenen Mineralstoffe bewirken einen hervorragenden Geschmack des Spargels. Auch für den Erdbeeranbau ist das Donauschwemmland geradezu ideal. Sepp Keil wirtschaftet nach den Richtlinien des Bioland-Anbauverbands und versorgt uns mit seinem leckeren Spargel, seinen herrlichen Erdbeeren und den feinen Schwarzwurzeln.

Hofgut Rengoldshausen am Bodensee

Unser Chicorèe stammt vom Hofgut Rengoldshausen am Bodensee. Dort hat der Anbau dieses Gemüses seit über 14 Jahren Tradition. Bevor die Chicorèewurzeln allerdings in das Gewächshaus von Rengoldshausen kommen, werden sie aus arbeitstechnischen Gründen zum Großteil von zwei biologisch-dynamischen Betrieben bei Eigeltingen (Hegau, am Bodensee) herangezogen. Anschließend gedeiht der Chocorèespross in Rengoldshausen nach dem traditionellen Treibverfahren, der "Erdtreiberei". Bei diesem Verfahren wird die Chicorèewurzel in die Erde gepflanzt, wo sie dann mit ihren Haarwurzeln bis zu 50cm in die Tiefe treibt! Der weiße Spross wird dadurch aus einem lebendigen Zusammenhang mit Wasser und Nährstoffen versorgt.

Jedes Jahr ist von Oktober bis März ein Teil vom Gewächshaus Regoldshausen für die Treiberei abgedunkelt und isoliert. Pro Woche wandern ca. 30.000 Wurzeln in die "Treiberei" und können nach 3 Wochen bereits als weiße Sprossen geernet werden. Bei guten Ernten, müssen dann bis zu 6 Tonnen Sprossen aufbereitet werden.

Liefergemeinschaft BRIO aus Italien

Mit einer handvoll mutiger Bauern aus der Umgebung von Verona, die anfänglich nicht viel mehr als Bio-Äpfel und Bio-Salat anzubieten hatten und sich 1989 zur Produzentengenossenschaft „La Primavera“ – „Der Frühling“ zusammenschlossen, begann auch die Gründung von BRIO. Diese machten es sich zur Aufgabe die Bioerzeugnissen der Pioniere zu vermarkten. Heute sind es über 100 Produzenten aus dem Raum Verona und um den Gardasee, die zusammen die reichhaltige norditalienische Bio-Obst- und Gemüsepalette produzieren, die BRIO täglich nach ganz Europa verkauft und ausliefert.

Dabei vermarktet BRIO nicht nur die Ware, sondern ist auch Vorreiter im italienischen Bio-Monitoring und hat ein eigenes System zur Qualitätskontrolle geschaffen. Außerdem arbeitet BRIO z. B. mit der Universität in Pisa zusammen, um moderne Strategien der Unkrautbekämpfung im Bio-Anbau weiterzuentwickeln. Zusätzlich werden der Einsatz von neuen Materialien oder Saatgut genauso wie neue Erkenntnisse aus Untersuchungen gemeinsam geprüft und neue Strategien erarbeitet.

Der ständige Kontakt zur Produktion, die regelmäßige Überwachung der Kulturen durch eigene Techniker, eine intensive Informationsarbeit für Bauern und Konsumenten, eine strenge Qualitätskontrolle bei der Warenanlieferung im Zentrallager, ein gut funktionierendes System der Rückverfolgbarkeit und der tägliche Kontakt zum Kunden gehören dabei zu den täglichen Aufgaben des BRIO-Teams. So wächst die Zusammenarbeit zwischen den Bauern und BRIO stetig.

Diese Professionalität und Konsequenz hat uns so überzeugt, dass wir bei unserer Produktauswahl in der kalten Jahreszeit (außerhalb unserer Vegetationszeit) vorzugsweise auf BRIO-Produkte zugreifen.

Lillinghofer Obstbauern - Mona und Stefan Eckert

Der Hof der Eckerts liegt ca. 25 km nordöstlich von Nürnberg, in Lillinghof am Rande der fränkischen Schweiz. Mona und Stefan arbeiten nach den Bioland Richtlinien für ökologischen Landbau. Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit sind die Süßkirschen, dabei ernten sie alte und neue Kirschensorten zu gleichen Teilen von Hochstammbäumen, Halbstämmen und Buschbäumen!

Daneben pflegen die Lillinghofer aber auch einen alten Streuobsthang mit alten Äpfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Walnussbäumen. “Diesem Hang galt in den letzten Jahren unsere besondere Aufmerksamkeit, da es sich um ein selten gewordenes Areal mit vielen schützens-werten Pflanzen und Tieren handelt. Um diese alten Obstsorten auch als Tafelware anbieten zu können, haben wir einige davon auf niedrigwachsende Bäume veredeln lassen und damit kleine Plantagen angelegt. Wir haben uns bemüht diese Plantagen gut in die Landschaft einzufügen und sorgen gleichzeitig dafür, dass die alte Obstbaukulturlandschaft erhalten bleibt, indem wir immer wieder auch neue Hochstammbäume nachpflanzen.”

Seit einigen Jahren beliefern uns die Lillinghofer mit Kirschen, Zwetschgen, Äpfeln, Birnen, Walnüssen und seit neuestem auch mit Ihren leckeren Apfelsäften!

Demeterobsthof Böhringer aus Ilsfeld-Wüstenhausen

Der Hof von Marion und Marcus Föll liegt im Ilsfelder Ortsteil Wüstenhausen, südlich der Stadt Heilbronn. Diese Region zeichnet sich durch seine fruchtbaren Böden und ihr mildes Weinbauklima aus – gute Voraussetzungen um ein vielfältiges Sortiment heimischer Obstarten anzubauen. Auf dem Demeterobsthof Böhringer wachsen verschiedene Apfelsorten (z. B. Topaz, Elstar oder Pinova), Birnen (z. B. Conference, Hortensia oder Uta), Zwetschgen, Erdbeeren und Minikiwis, die sog. Weikis. Die Weiki, auch „Bayerische Kiwi“ genannt, wurde am Lehrstuhl für Obstbau der TU München-Weihenstephan aus Kiwi und Stachelbeere gezüchtet. Die unbehaarten, glattschaligen und maximal stachelbeergroßen Früchte sind für unsere Klimalagen gut geeignet und reifen nacheinander ab Mitte September. Sie besitzen ein kräftiges Wildfruchtaroma und einen feigenähnlichen Geschmack, erinnern aber auch an Stachelbeeren.

Außerdem gibt es am Demeterobsthof Böhringer Holunder, Sauerkirschen und Johannisbeeren, die an traditionelle Naturkosthersteller vermarktet und zu leckeren Säften und Aufstrichen verarbeitet werden. Durch die Auswahl robuster Sorten, einer sorgfältigen Pflege der Pflanzen sowie der gezielten Förderung der Bodengesundheit erzeugen Marion und Marcus Föll wohlschmeckendes Obst von höchster Qualität.
Für uns gehört der Demeterobsthof zu den Hauptlieferanten für frisches Kernobst.