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Kaki

Kaki

Wussten Sie´s schon?

Der Name der Kaki (Diospyros kaki), genauer gesagt der Gattungsname Diospyros bedeutet "göttliche Birne", oder so viel wie "Frucht des Zeus". Verwandte der Kaki sind Holzapfel, Persimone und Sharonfrucht.

Wo kommt´s her?

Die Kaki kommt ursprünglich aus Asien, wo man sie umgangssprachlich "Chinesische Pflaume" nennt. In China wird sie seit über 2000 Jahren genutzt und ist somit eine der ältesten Kulturpflanzen.

Kakis sind Beerenfrüchte und wachsen an Sträuchern oder 3 bis 10 m hohen Bäumen. Die blattlosen Bäume, voll mit leuchtend-orangen Früchten behangen, bieten einen wundervollen Anblick. Importe von Kakis erreichen uns in den Herbst- und Wintermonaten, die meisten Bio-Anbauer gibt es in Spanien.

Wie sieht´s aus?

Die kugelige (Kaki) bis ovale (Persimone) oder tomatenartig flache (Sharon) Frucht trägt am eingebuchteten Stielansatz vier Kelchblätter und wird bis zu 500 Gramm schwer. Die glatte, glänzende und dünne Schale zeigt Farbschattierungen von gelb (Sharon und Persimone) bis rot-orange (Kaki). Die Farbe ist bei einigen Sorten gelb, bei den meisten jedoch hell bis dunkel-orange. Quer aufgeschnitten zeigt die Frucht ein sternförmiges Muster aus Linien dunkleren Fruchtfleisches.

Wie verwende ich´s?

Dass nicht allein das gute Aussehen einer Frucht den Geschmack bestimmt, ist bei keiner anderen Obst Art so ausgeprägt wie bei der Kaki. Sie entwickelt in einem Stadium, in dem andere Früchte bereits als überreif gelten, erst ihren vollen, köstlichen Geschmack. Unreif schmecken Kakis herb und pelzig auf der Zunge, bei voller Reife aber angenehm süß, an Aprikose erinnernd.

Die Zubereitung der Früchte ist kinderleicht. Kakis isst man roh, indem man die Frucht zerteilt und die dünne Schale abzieht, oder man löffelt das Fruchtfleisch aus der Schale. Die Schale kann bei der reifen Frucht, wenn die Tannine fast vollständig zersetzt sind, auch gegessen werden. Die Früchte können auch zu Kompotten, Mus, Sirup, Obstsalat oder als Torten Belag verarbeitet werden.

Was ist drin?

Der hohe Gehalt an Tannin (pflanzliche Gerbstoffe) in der noch nicht ausgereiften Kaki wirkt adstringierend und sorgt für eine herbe Komponente, die mit fortschreitender Reifung schwächer wird. Den pelzigen Geschmack, hervorgerufen durch die Tannine, verliert die Frucht zum einen während des Reifeprozesses, zum anderen bei Frost. Kakis sind reich an den Vitaminen A und B, sowie an Phosphor und Kalium.

 

 

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